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Online Shopping in Deutschland

Online Shopping Google Shopping

Das Shopping-Verhalten der Deutschen hat sich während der Corona-Pandemie stark verändert. Vor 2020 waren die Deutschen eher analog im eigenen Landkreis und vor allem in der nächstgelegenen Stadt gerne zum Bummeln und Einkaufen unterwegs. Stark motiviert durch die Kontaktbeschränkungen und beeinflusst durch zeitweise Geschäftsschließungen kaufen die Menschen in diesem Land mittlerweile mehr als 52 Prozent per Online Shopping ein, auch weiter nach Aufhebung der strengen Corona-Auflagen.

Dies geht aus einer Studie von Mastercard hervor. Gehörte es vor zwei Jahren noch zum guten Ton vor Ort den Einzelhandel unterstützen zu wollen, überwiegt nun die Sorge vor dem Virus. Online Einkaufen ist dabei vor allem bequem, ohne Spritverbrauch oder ÖPNV-Stress, ohne Schlepperei und ohne Gedränge am Wochenende in der Stadt. Wir haben uns für Dich nach mehr Details umgesehen und dabei selbst Einiges mitbekommen.

Online Shopping: Was kaufen wir online?

Zunächst einmal wollten wir wissen, was die Menschen, die in Deutschland leben, denn eigentlich am Liebsten einkaufen.

Top 10 der beliebtesten Online-Käufe in Deutschland

  1. Bücher (29 Prozent)
  2. Kochutensilien (18 Prozent)
  3. Puzzles und Rätselspiele (17 Prozent)
  4. Brettspiele (16 Prozent)
  5. Haarfärbemittel (14 Prozent)
  6. Kunsthandwerk (13 Prozent)
  7. Fitnessgeräte (13 Prozent)
  8. Kissen (12 Prozent)
  9. Haarschneidemaschinen (11 Prozent)
  10. Computer und Zubehör (10 Prozent)

Außerdem teilten 1/3 der Mastercard-Studienteilnehmer mit, dass sie auch mehr Geld für rein digitale Inhalte beim Einkaufen ausgeben. Digitale Inhalte sind vor allem Streaming Abonnements wie Netflix, dann Home-Fitness oder Online-Kurse wie zum Kochen oder zur Weiterbildung.

Online Shopping: Wie ist unser Online-Kaufverhalten?

Es gibt den typischen Schnäppchenjäger. Er durchforstet und sucht im Internet stundenlang und mit einer akribischen Sorgfalt nach dem besten Angebot für sein Wahlprodukt. Das macht der Schnäppchenjäger mit jedem Produkt, das er online bestellt. Ganz schön hartnäckig und auch typisch deutsch, finden wir. Tatsächlich sind 81 Prozent Schnäppchenjäger. Hättest Du das gedacht?

Dicht folgt dem Schnäppchenjäger der Typ Online-Käufer, für den der Einkaufspreis jedenfalls auch das wichtigste Kriterium ist, allerdings investiert er dafür keine Stunden. Dies gilt für 78 Prozent der deutschen Online-Nutzer.

Der dritten Online-Kaufgruppe, die sich noch kategorisieren lässt, ist es vor allem wichtig, dass der Kauf schnell vonstatten geht. Die Gruppe “Kriterium Schnelligkeit” macht 39 Prozent der Online-Shopper aus.

Und? Hast Du Dich schon wiederentdeckt?

Google und Google-Shipping

Google ist jedem als Suchmaschine bekannt. Sicherlich hast auch Du schon Google für die Beantwortung einer Frage, die Erklärung eines Begriffes, für das Lösen eines Rätsels und auch zum Einkaufen und dabei zum Eintippen Deines ersten Wunsch-Artikels verwendet. Tatsächlich ist Google nicht nur bei der Desktop- (mit 84 Prozent!) als auch bei der mobilen Suche (mit 97 Prozent!) Suchmaschinen-Marktführer. Wenn Du über Google einen Artikel suchst, wirst Du meistens entweder direkt auf die Händler-Seite, oder zu Amazon oder Ebay geführt. Das ist vielen Deutschen geläufig. Aber hast Du auch schon einmal was von google.com/shopping gehört?

Google empfiehlt Dir nicht nur die besten Händler-Seiten. Du kannst über google.com/shopping direkt Google Shopping als Plattform für die Suche Deines gesuchten Artikels verwenden. Oder Du gehst über die normale Suchfunktion, auf das Tab direkt rechts unterhalb der Suchleiste.
Hier bei Google Shopping hast Du dann links eine Leiste für Deine Suchkriterien, wie Ort, Farbe, Marke, Preiskategorie und noch viel mehr. Einfach mal ausprobieren. Du solltest natürlich da online einkaufen, wo es Dir am meisten Spaß macht und Du gut zurecht kommst.

Für Dich als Käufer ist Google Shopping kostenlos. Google finanziert sich hier wieder über Werbeanzeigen. Außerdem zahlen Verkäufer dem Konzern für Klicks auf ihre Artikel.

Google Shopping für Händler und Alternativen


Seit dem 13. Februar 2013 ist das Angebot für Händler bereits kostenpflichtig. Allerdings gestaltet Google Shopping die Plattform vor allem für Einsteiger sehr übersichtlich. Google verlangt 11 Prozent vom Produktpreis. Das klingt zunächst viel, ist aber üblich.
Hier kannst Du als Händler Shopping-Kampagnen erstellen, Dir wird beim Shipping und natürlich wenn es um Suchmaschinen-Werbung, geht geholfen.

Eine Alternative Plattform für Händler und alle die es werden wollen, ist beispielsweise producthero.com oder Pepper aus Berlin. mydealz als die deutsche Version von Pepper und hat mittlerweile schon 1,5 Millionen Mitglieder. Das Coole ist, dass Du Dich hier direkt mit allen Mitgliedern über die Artikel austauschen kannst. Es lohnt sich also, hier auch einmal vorbei zu schauen. Natürlich ist es auch möglich, über Facebook nach Produkten zu suchen und einzukaufen. Es gibt noch unzählbar viele Möglichkeiten, hier auf weitere Plattformen einzugehen sprengt den Rahmen. Klar ist: Google Konkurrenz zu machen ist in Deutschland schwer bis unmöglich. Es ist aber empfehlenswert und auch super interessant, auch bei anderen Anbietern zu schauen.

Amazon und Ebay

Auch Amazon kannst Du als Suchmaschine verwenden und tatsächlich gibt es viele, die ausschließlich Amazon für die Artikelsuche und den Einkauf nutzen. Du solltest aber im Hinterkopf behalten, dass Amazon nicht nur neue, sondern auch gebrauchte Produkte auflistet und vor allem, dass Produkte gerade auf Amazon nicht am Günstigsten verkauft werden. Viele Händler verkaufen auf Amazon teurer. Da ist es ratsam, direkt beim Anbieter zu schauen. Amazon verlangt sehr hohe Margen von allen, die auf der Plattform anbieten und verkaufen. Irgendwie müssen die Händler das Geld ja auch wieder einnehmen.

Der SPIEGEL empfiehlt hierzu ein cooles Vergleichsprotal für alle, die die Produktangebote auf Amazon gerne abgleichen und gegenüberstellen möchten:

camelcamelcamel.com

Nach Eingabe der URL des auf Amazon hinterlegten Produktes bekommst Du auf camelcamelcamel.com eine grafische Übersicht, die Dir die Preisentwicklung des gesamten vergangenen Kalenderjahres aufzeigt. Mehr Produktinformation geht nicht.

Bei Ebay ist es tatsächlich ähnlich. Auch hier wird Dir Neuware angeboten, aber auch Gebrauchtes. Ebay ist besonders für die Möglichkeit der Kaufauktionen bekannt. Hier kannst Du Deine Suche auch gut eingrenzen, indem Du beispielsweise “neu” und “gebraucht” auswählen kannst. Über die erweiterte Suche kannst Du hier auch eine Preisspanne angeben, die Dich die Suche sinnvoll eingrenzen lässt. Machst Du tatsächlich bei einer Auktion mit, hast Du natürlich noch besser die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu ergattern. Sinnvoll ist es, wenn Du für Dich vorher eingrenzt, was Du maximal bereit bist auszugeben. Auch hier empfiehlt der SPIEGEL ein Vergleichsportal, das wir Dir nicht vorenthalten wollen:

baytomat.com

Generell haben wir den Eindruck gewonnen, dass das Einkaufen im Internet nicht mehr abnehmen wird. Im Gegenteil, wir Deutschen haben mehr und mehr “Lieblingsportale” und bekommen immer mehr Gefallen am Bestellen und Shoppen.
So viele Plattformen bieten eine gute Preis- und Produktübersicht, die Dir das Einkaufen zu Hause immer spaßiger und einfacher machen.


Was unbedingt noch erwähnt werden muss, ist eine Eigenschaft, die uns als Deutsche auch sympathischer macht: Online wird nicht nur mehr geguckt und eingekauft, fast jeder vierte Deutsche hat im letzten Jahr online gespendet. Gehörst Du auch zu diesen ca. 22 Prozent?
Ob motiviert durch Corona oder einfach aus Gründen von Bequemlichkeit, wir finden Du hast es Dir verdient, easy von der Couch aus einzukaufen. Denn was Du als Mensch in Deutschland im europäischen Vergleich vor allem machst, ist viel arbeiten und viel Steuern zahlen.

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